Wir alle haben Träume und Ziele. Viele von uns wünschen sich das Selbstvertrauen um loszugehen und unsere Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Und für viele von uns ist Selbstvertrauen das Ziel selbst. Wie oft hören wir Menschen oder sogar uns selbst sagen: „Ich wünschte, ich hätte den Mut dazu?“ 😔

Die Frage, die fast nie gestellt wird, ist: „Was tue ich denn, dass ich kein Selbstvertrauen habe?“

Weil das eine schwierige Frage ist. Das ist die Frage, die uns für unser Handeln und Wachstum sensibilisiert und verantwortlich macht. Das ist die Frage, die uns dazu bringt, uns damit auseinanderzusetzen, wie wir unser eigenes Selbstvertrauen und damit unsere Ergebnisse sabotieren. 🤔 Woher ich das weiß?

Ich habe es selbst erlebt.

Ich wuchs in einer Musikerfamilie auf. Mein Vater liebte es, 🎸 Gitarre zu spielen, und meine Mutter hatte eine schöne Singstimme 🎤. Ich kann mich nicht an eine Zeit in meiner Kindheit erinnern, in der sie nicht Teil einer Band waren. Ich erinnere mich, dass sie jeden Freitagabend zur Bandproben gingen und Mittwochs kamen normalerweise Freunde vorbei, um gemeinsam zu jammen 🎼. Es war ganz natürlich, dass ich auch Musiker werden wollte.

Im Alter von 12 Jahren 👦🏻 wollte ich Saxophon 🎷 spielen, aber mein Musiklehrer überzeugte meine Eltern, dass es für mich besser wäre, zuerst die Klarinette zu lernen. Die Blockflöte auf LSD 😂. Das war so gar nicht das, was ich wollte. Nachdem ich paar Monate lang gespielt hatte, wollten meine Eltern, dass ich eines ihrer Lieblingslieder mit ihnen aufführe. Ich übte ohne Ende. Ich muss ehrlich zugeben, mit meinen Eltern aufzutreten, war ein kleiner Traum.

Der Auftritt fand vor einer kleinen Menge von vielleicht 40 Leuten statt. Doch als wir an der Reihe waren, konnte ich nicht einmal den Raum betreten. Ich hatte Angst! 😱 Ich hatte eine panische Angst davor, mich vor so vielen Leuten zu blamieren. Ich lag auf dem Boden, hyperventilierte und heulte wie ein Schoßhund 😭. Eine Freundin meiner Eltern musste mich beruhigen.

Und hier bin ich heute: Redner, Trainer und Moderator. Ich liebe es Vorträge zu halten und mit großen Gruppen von Menschen zu arbeiten. Ich begleite Geschäftsführer, Studenten und Künstler dabei, ihre Ängste zu überwinden, schreibe Artikel für meinen Blog über Selbstvertrauen und dokumentiere meine persönliche Entwicklung in meinem Podcast und Vlog auf YouTube.

In den letzten Jahren habe ich festgestellt 💡, dass viele junge Menschen – inklusive mir – drei Dinge tun, die uns davon abhalten, selbstbewusst zu sein:

 

1. Du hörst auf dein eigenes 💬 „Ich bin nicht gut genug“ Kopfkino.

Du hast wahrscheinlich schon bemerkt, dass das Kopfkino der meisten Menschen negativ ist. Und es ist unglaublich schwierig, diese innere Stimme 🧠 zum Schweigen zu bringen – so wie damals, als ich mit meinen Eltern auftreten sollte, oder das 👧🏼 Mädchen ansprechen wollte, das ich damals in der Schule toll fand. Jedes Mal, wenn ich etwas wollte, das mich möglicherweise verletzen könnte, wie z.B. die Eltern meiner Freundin zu fragen, ob ich ihre Tochter heiraten könnte und sie „Nein“ zu mir sagen.

Wir alle haben diese selbsterhaltende Stimme in uns, die nicht will, dass wir den Schmerz der Ablehnung spüren. Diese Stimme, die uns ständig sagt, kein Risiko einzugehen, und wir hören ihr zu, um Schmerzen zu vermeiden. Aber wenn wir das immer wieder tun, üben wir „kein Risiko eingehen“. Wir werden Experten darin. Die negative Stimme im Inneren wird stärker und unser Selbstvertrauen schwächer. Irgendwann wird es unsere Gewohnheit werden, keine Risiken einzugehen. Im Sicheren zu bleiben, wird zu unserer automatischen Reaktion. Und Selbstvertrauen wird nur noch ein weit entfernter Traum. Scheiße – ich wollte doch nie zu einem Angsthasen werden 🐰.

„Übung macht den Meister. Also sei vorsichtig, was du übst.“

 

2. Du stimmst der engstirnigen und pessimistischen 💩 Meinung andere Menschen zu!

Ich erinnere mich noch genau an mein erstes Auto. 🚗 Ein Ford Fiesta Baujahr 1991. In einem Gespräch mit einem guten Freund sagte ich, dass mein Traum ist, einen Porsche zu fahren. Er lachte mir ins Gesicht und sagte mir, das sei dumm. Er sagte, ich solle nur Träume haben, die ich erreichen kann. Was für ein Schwachsinn! Ich bin so froh das ich nie darauf gehört habe.

Ich erinnere mich an so viele Momente, in denen selbst die engsten Menschen in meinem Leben nicht an das glaubten, was ich tun wollte. Für so viele Jahre habe ich ihnen zugehört und mich davon prägen lassen. Ich lebte auf der Grundlage ihrer Zustimmung.

Wir lassen unbewusst andere Menschen entscheiden, wie unsere Zukunft aussehen wird. Es hat eine Weile gedauert, bis ich verstanden habe, dass niemand an mich glauben muss, nur ich selbst! Ich fing erst mit Anfang Zwanzig an, meinen eignen Träumen nachzugehen, egal ob andere an mich glaubten oder nicht. Tatsächlich hat mich ihr Unglaube irgendwie motiviert 💪🏻. Wenn jemand zu mir sagte: „Du wirst es nicht schaffen“ oder „Es ist nicht möglich“, dachte ich mir: „Es ist OK. Du musst mir nicht glauben. Lass uns in zehn Jahren noch einmal reden. Ich werde dir meine Ergebnisse zeigen!“ Lass nicht zu, dass engstirnige Menschen und ihre Negativität dein Gefängnis sind. ✋🏻👮🏻‍♂️

„Warte nicht darauf, dass dir jemand zustimmt. Gehe los! Mach einfach! Und zeige allen, wie es geht!“

 

3. Du brichst dein Wort 🗣 und rechtfertigst es dann mit lächerlichen Gründen.

Das ist mir unglaublich wichtig und beginnt mit den kleinen Dingen. Die Versprechen und Vereinbarungen zwischen dir und dir selbst. Wenn ich dir sagen würde, wie oft du tatsächlich täglich dein Wort brichst, wärst du schockiert.

Denk einfach mal darüber nach. Wie oft du dir selbst 🗣 gesagt hast: „Ich werde etwas unternehmen!“ oder „Ich werde dieses Verhalten ändern!“? Und dann, ein paar Tage später, bist du wieder im Status quo. Fitness, Gesundheit, Ernährung, Lesen, früheres Aufwachen, nicht so viel Netflix, YouTube oder Instagram sehen, etc.

Wie oft sagen wir das eine und tun das andere? Würdest du jemandem vertrauen, der ständig sein Wort zu dir bricht? Was ist, wenn diese Person du selbst bist?

Das Schlimmste daran ist, dass wir es mit allen möglichen Dingen rechtfertigen, wie: unserem Job, den Kindern, der Schule, keine Zeit, kein Geld, zu müde, zu hungrig, meine Eltern haben es mir nicht erlaubt, niemand sonst wollte es, etc.

Übrigens erlauben wir auch anderen Menschen, ihr Wort uns gegenüber zu brechen, weil wir nicht wollen, dass sie uns, mit unserem eigenen Wortbruch, konfrontieren. So brechen wir alle regelmäßig unsere Versprechen 💔 mit uns selbst und untereinander, und dann fragen wir uns, warum es kein Selbstvertrauen und kein Vertrauen untereinander gibt.

Scheiße! 💩

Ich war ein 🏆 Meister in all diesen drei zerstörerischen Gewohnheiten. Ich hörte auf mein Kopfkino, stimmte mit den pessimistischen Meinungen aller anderen überein und brach mein Wort mit mir uns anderen. Ich sammelte Erfahrungen (Beweise) dafür, dass ich mir nicht vertrauen kann. Und somit bestärkte ich mein Kopfkino.

Herzlich willkommen im Teufelskreis!

Deshalb habe ich 10 Jahre lang kein Wort englisch gelernt. Nach meinem 5er im Zeugnis war ich davon überzeugt, dass ich zu dumm bin, um Englisch 🇬🇧 zu lernen und es niemals können werde. Mein Zeugnis war der Beweis. Dazu gab es viele 🎓 Lehrer um mich herum, die dem zustimmten. Nun, sie haben es auf eine andere Weise gesagt. „Sebastian, du bist eher ein sportlich begabter Typ“.

Vielleicht hast du etwas Ähnliches gehört. Dass du mehr eine 🧮 mathematisch begabte Person oder eine sprachlich begabte Person bist. Eventuell hast du eine Neigung zu einer Sache, aber in den meisten Fällen ist es nur 👻 Quatsch. Im Alter von 15 Jahren zu sagen „Ich bin halt mehr eine sportlich begabte Person“ ist nur eine gute Ausrede dafür, mir nicht das richtige Umfeld suchen zu müssen in dem auch ich lernen kann.

Ich entschied mich schließlich, etwas anderes zu machen. Ich fing an, neue Gewohnheiten zu üben. Ich lernte, das negative Kopfkino durch positive Bilder und Handlungen zu ersetzen. Ich entschied mich dafür, die Meinungen anderer Menschen über mich als Herausforderungen zu sehen, die es zu bewältigen galt. Ich hörte mir meine Rechtfertigungen genau an, nicht die gewünschten Ziele zu erzielen, und erkannte, wie ich mich selbst sabotierte.

Am wichtigsten war, dass ich Coaches und Mentoren hatte, die bereit waren, mich mit all meinen blinden Flecken liebevoll zu konfrontieren. Sie halfen mir dabei die Fähigkeiten zu trainieren und Werkzeugen zu finden, um innerlich und äußerlich zu wachsen, meinen Träumen näher zu kommen und die Ergebnisse zu erzielen, die ich wirklich will und noch mehr: Ich lernte 🇬🇧 Englisch in nur 3,5 Monaten, wurde zu einem zweisprachigen Keynote Speaker 🎙 und bin publizierter Autor eines englischsprachigen Buches 📔.

Wenn du dich ändern willst, musst du Arbeit reinstecken! Aber ich verspreche dir eine Sache. Tue es, halte durch, bleib dran und du WIRST deine Ziele erreichen.

Der einzige Weg, deine Gewohnheiten zu ändern, Selbstvertrauen aufzubauen und laufen zu lernen, unabhängig davon, wie du denkst oder fühlst, ist dieser:

„Auf die Fresse fallen und wieder aufstehen, immer und immer wieder, solange, bis du beginnst zu fliegen!“

Bei mir hat es funktioniert!

Bist du bereit?

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1

LOS!

Ich bin neugierig! Was denkst du? 🤔 

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